Wie deutsche Zoo-Löwen in Südafrika zum Abschuss freigegeben werden
Erste Beweisstücke führen nach Südafrika
Sie werden in Zoos gezüchtet, um dann von Hobbyjägern abgeschossen zu werden. Eine kleine Raubkatze kostet 2500 Euro, für einen deutschen Löwen werden bis zu 100.000 Euro gezahlt. In einem Gehege werden die Tiere ausgesetzt und angefüttert, damit sie nicht mehr so gefährlich sind - und dann ganz einfach abgeknallt. "Punkt 12"-Reporter Alexander Römer schleust sich in die blutige Szene ein und gibt sich als Geschäftsmann ohne Jagderfahrung aus.
Die Recherche beginnt auf der Jagdmesse in Salzburg. Hier sind alle großen Jagdveranstalter vertreten. "Punkt 12"-Reporter Alexander Römer gibt vor, am Abschuss eines Löwen interessiert zu sein. Die tote Raubkatze möchte er sich angeblich als Trophäe in das Wohnzimmer stellen. Ob er einen Jagdschein und Waffenschein hat, interessiert niemanden, denn das Geschäft mit der Jagd boomt. Von Elefanten über Nashörner bis hin zum Eisbären - alles steht bei Bezahlung auf der Abschussliste. Der "Punkt 12"-Reporter holt weitere Angebote für seine Löwenjagd ein. Innerhalb von 20 Minuten erhält er ohne Probleme vier Löwenjagdangebote. Es ist wie einkaufen im Supermarkt.



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