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RTL-Reporter: Zoolöwen zumAbschuss freigegben

Wie deutsche Zoo-Löwen in Südafrika zum Abschuss freigegeben werden

Erste Beweisstücke führen nach Südafrika

Sie werden in Zoos gezüchtet, um dann von Hobbyjägern abgeschossen zu werden. Eine kleine Raubkatze kostet 2500 Euro, für einen deutschen Löwen werden bis zu 100.000 Euro gezahlt. In einem Gehege werden die Tiere ausgesetzt und angefüttert, damit sie nicht mehr so gefährlich sind - und dann ganz einfach abgeknallt. "Punkt 12"-Reporter Alexander Römer schleust sich in die blutige Szene ein und gibt sich als Geschäftsmann ohne Jagderfahrung aus.

Die Recherche beginnt auf der Jagdmesse in Salzburg. Hier sind alle großen Jagdveranstalter vertreten. "Punkt 12"-Reporter Alexander Römer gibt vor, am Abschuss eines Löwen interessiert zu sein. Die tote Raubkatze möchte er sich angeblich als Trophäe in das Wohnzimmer stellen. Ob er einen Jagdschein und Waffenschein hat, interessiert niemanden, denn das Geschäft mit der Jagd boomt. Von Elefanten über Nashörner bis hin zum Eisbären - alles steht bei Bezahlung auf der Abschussliste. Der "Punkt 12"-Reporter holt weitere Angebote für seine Löwenjagd ein. Innerhalb von 20 Minuten erhält er ohne Probleme vier Löwenjagdangebote. Es ist wie einkaufen im Supermarkt.

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Bestätigt: Der Wolf war zu Besuch in Ostwestfalen

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+++ Pressemitteilung +++

Recklinghausen, 04.03.2010

Jetzt ist es amtlich: Vor Weihnachten 2009 war ein Wolf
im Raum Borgentreich imKreis Paderborn unterwegs.

Dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz
liegt jetzt das Ergebnis des Fachlabors vor, das eine DNA-Analyse von vor
Ort aufgefundenen Haarproben gemacht hat. Der Verdacht auf einen Wolf kam im
Dezember auf, weil an einem tot aufgefundenen Schaf außergewöhnliche, auf einen
Wolf hindeutende Spuren gefunden wurden.

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Bericht über den Schreiadler

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vögel - Magazin für Vogelbeobachtung Heft 02/10

Wer tötet die Adler?

Unter diesem Titel finden sich zwei sehr interessante Beiträge über den
Schreiadler in der Ausgabe Frühjahr des abwechslungsreichen Magazin.
Neben einem Interview mit Torsten Langgemach, Leiter der Staatlichen
Vogelschutzwarte Brandenburg, berichtet Markus Jais, untermalt von
Peter Wernicke, über die rückläufige Entwicklung und die aktuelle
Bedrohungslage des kleinen Adlers in Deutschland. Insbesondere aber
widmet sich der Beitrag dem Vogelmord auf den Zugrouten in die Win-
terquartiere.

Das Heft ist im Zeitschriftenhandel erhältlich oder unter:
www.voegel.de

Weiterführende Links:

www.deutschewildtierstiftung.de
www.schreiadlerschutz.de
www.raptor-research.de

 

Freilebender Wolf im Mangfallgebirge entdeckt

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Freilebender Wolf im Mangfallgebirge entdeckt

Brannenburg - Im Mangfallgebirge sind eindeutige Spuren eines freilebenden Wolfs entdeckt worden. „Wir sind auf diese Situation vorbereitet“,
versichert der bayerische Wildtier-Beauftragte Manfred Wölfl.

Gehegewolf @ Jan Bleil

Manfred Wölfl will nicht jubeln und schon gar nicht ist ihm an
Panikmache gelegen. Er will einfach sachlich aufklären und alle
denkbaren Konfliktsituationen schon im Vorfeld „minimieren“.
Fakt ist: Im Mangfallgebirge im Raum Brannenburg ist ein Wolf
unterwegs. Das Tier sei jetzt anhand von Bissspuren an einem
toten Stück Rotwild eindeutig identifiziert worden, bestätigt Wölfl.

Das gerissene Tier war Ende Dezember im Großraum
Brannenburg/Bayrischzell nahe des Tatzelwurms westlich des Inns
entdeckt worden. Schon damals ies die Größe der Bisswunden auf
einen Wolf hin, ein Verdacht, der sich kürzlich bestätigt habe, wie
Wölfl sagt. Speichelproben ergaben, dass das  Rotwild von einem
Wolf aus der Alpen-Population gerissen worden sei. Im italienischen
und französischen Alpenraum gibt es rund 30 Wolfs-Rudel. Unklar ist
aber noch, ob der jetzt in Oberbayern identifizierte Wolf mit jenem
Tier identisch ist, das im Oktober bei Imsterberg in Tirol Schafe
attackiert und auch getötet hatte. Letzte Klarheit in dieser Frage
werden Genanalysen bringen, deren Ergebnis aber noch aussteht.

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