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Canon EOS 5D MKII - Vollformat digital

5D MKII + 500mm + f/4.0 + ISO6400
5D MKII + 500mm + f/4.0 + ISO6400

Die zweite Ausgabe der erfolgreichen Vollformat-DSLR ist nunmehr bereits seit über einem Jahr auf dem Markt.
Bis dato hat sie von ihrer Faszination nichts verloren. Auch ich habe mir den Wunsch nach Vollformat erfüllt
und möchte Sie in den folgenden Zeilen an meinen Erfahrungen teilhaben lassen.

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Eine zweite Kamera - Die Entscheidung

Meine EOS 1D MKIII und ich, wir haben uns aneinander gewöhnt. "Der Spinnt ja!" - mögen Sie nun Denken. Das Wissen um das Verhalten der Kamera mit ihren vielen verschiedenen Einstellmöglichkeiten, sowie die Kenntnis um ihre Stärken und Schwächen, lassen den Fotografen die Bilder machen, welche er sich wünscht. Ein Umstand, welcher von Vielen gerne übersehen wird. Dann werden neue Kameramodelle schneller verflucht als sie gelobt worden sind. Den APS-H-Sensor der MKIII, den tollen AF, sowie die Geschwindigkeit dieses Profiwerkzeuges habe ich zu schätzen gelernt. Und trotzdem schielte ich immer wieder auf das Vollformat. Zum  APS-C-Format zurück wollte ich nicht. Bei allen Überlegungen zur 7D, war letztlich dies der Grund sie nicht zu nehmen. Ich gebe zu, eine Zeit lang gab ich mich der Hoffnung um die Preisentwicklung der EOS 1Ds MKIII hin. Aber dies erwies sich als illusorisch und länger warten wollte ich auch nicht. So kam die 5D MKII an die Stelle 1 der Haben-Wollen-Liste. Vollformat, 21 Megapixel, sehr gutes Rauschverhalten, FULL-HD-Video, dass liest sich gut. Einen weiteren Einfluss hatte die Finartprinter. Eine Zeitschrift, in welcher auf qualitativ absoluten Topniveau Anforderungen an Objektive und Sensoren für einen anschließenden anspruchsvollen Druck definiert werden. Die 5D MKII ist aktuell die Referenzkamera - ein Umstand, welchen ich gerne als Stütze meiner Entscheidung gelten lies ;-) So wurde die Canon EOS 5D MKII meine zweite Kamera, welche sich die Arbeit ab sofort mit der EOS 1D MKIII teilen sollte.

Die Canon EOS 5D MK II

Das Gehäuse mit dem freien Blick auf den Spiegel vor dem Vollformat-Sensor der Canon EOS 5D MK II.
Nachdem die Entscheidung gefallen war, bestellte ich die Kamera bei dem Versender meiner Wahl, seit Jahren schon bin ich mit der schnellen und freundlichen Bedienung durch AC-Foto sehr zufrieden. Ein Anruf genügte, um den Auftrag zu platzieren. Obendrein gab es noch einen Ersatzakku LP-E6 dazu.Wenn neue Technik ins Haus kommt, werden erwachsene Männer wieder zu kleinen Jungs, die meisten zumindest, ich auch. Voller Freude wird das Paket entgegen genommen und selbstverständlich sofort ausgepackt. Da hatte ich es also nun in der Hand, das neue Gehäuse. Und gleich konnte ich einen ganz wesentlichen Unterschied zur 1D MK III feststellen. Im direkten Vergleich zur 1er wirkt die 5er geradezu zierlich. Ohne Batteriegriff ist dies natürlich noch deutlicher. So kamen mir direkt Bedenken bezüglich der Haptik, aber dazu gleich mehr. Der zweite spürbare Unterschied, das Gewicht. Während die 1er mit gut 1.155g zzgl. Akku mehr als satt in der Hand liegt, schlägt die 5er mit gut 800g zu Buche. Glauben Sie mir, die 350g Differenz merken Sie deutlich. Das Gehäuse besteht aus einer Magnesiumlegierung und liegt, auch ohne Batteriegriff, erstaunlich gut in meiner Hand. Der Handgriff ist gut ausgeformt und die Bedienelemente gut zu erreichen. Wie bei den Profimodellen üblich, verzichtet Canon auch bei der 5er auf einen integrierten Blitz.

Bedienung

Als ehemaliger Besitzer einer 350D und 30D bin ich mit den kleineren Gehäusen durchaus vertraut. Verwendet man Bodys verschiedener Klassen nebeneinander, so freut man sich über jede Gemeinsamkeit in der Bedienung, die einem der Hersteller schenkt. Mit erscheinen der 1D MKIII hat Canon das Bedienkonzept der 1er-Serie grundlegend überarbeitet und viele Dinge waren von nun an den zweistelligen Gehäusen ähnlich oder gar gleich. Das ist gut für den Fotografen. Ein schneller Gehäuesewechsel vor Ort, bedingt durch eine entsprechende Veränderung der aktuellen Situation, ist viel leichter zu vollziehen, wenn man bei der Bedienung nicht umdenken muss. Die Vorteile einer sicheren Bedienung in dunkler Umgebung sollen hier gar nicht weiter vertieft werden.

Gehäuse von oben
Der Blick von oben auf die EOS.

Über das Display auf der Gehäuseoberseite ist man schnell informiert. Eine weitere Möglichkeit die aktuellen Kameraeinstellungen auf einen Blick zu sehen, ist das hintere Display. Dem aktuellen Stand der Technik folgend, ist es  3,0 Zoll groß und bietet etwa 920.000 Bildpunkte. Einer wirklich guten Schärfebeurteilung vor Ort steht damit nichts mehr im Wege. Über die Info-Taste hinten neben dem Display und entsprechender vorheriger Einstellung in den Individualfunktionen, kann ich alle wichtigen Aufnahmedaten auf einen Blick sehen.

Die Aktivierung der entsprechenden Funktion bringt die Kameraeinstellungen auf das hintere Display.
Die Aktivierung der entsprechenden Funktion bringt die Kameraeinstellungen auf das hintere Display.

Das neue ModuswahlradEine weitere Neuerung beinhalten die Funktionen des Moduswahlrades neben dem Blitzschuh. Neben den allseits bekannten Wahlmöglichkeiten P, Tv, Av, M und B, sind die drei Einstellmöglichkeiten C1 bis C3 hinzu gekommen. Generell ist es möglich, Kameraeinstellungen, welche für bestimmte Situationen oder Einsatzzwecke immer wieder gleich oder zumindest ähnlich sind, zu speichern. Drei verschiedene Grundkonfigurationen können auf diese Weise abgespeichert und den Auswahlpunkten C1 bis C3 zugeordnet werden. Die Einstellung des Moduswahlrades auf C1 beispielsweise, wird die Kamera nun in die entsprechend definierte Grundkonfiguration versetzen. Eine schnelle und einfache Direktwahl also. Dem Fotografen bleibt damit der Umweg über das Menü erspart. Damit hat Canon sich eine sehr sinnvolle Funktion einfallen lassen. Denn wenn es schnell gehen soll, weil ein fast statisches Motiv nunmehr in schnelle Bewegungen wechselt, erspart dies Zeitverlust und die Gefahr, Bilder nicht machen zu können, kann sinken.

Der Sensor

Das die Nachfolgerin der erfolgreichen 5D mehr Pixel auf dem Vollformat bieten würde, dass war wohl zu erwarten. Alleine schon aus Wettbewerbs- und Marketinggründen würde dies so sein. Der Sprung von 12,8 auf 21,10 Megapixel jedoch war mehr als beachtlich. Und wie immer in solchen Situationen fragt sich die Gemeinde der Nutzer: "Geht das nicht zu Lasten des Rauschverhaltens? Kommen die Objektive denn da noch mit?". Aber da kann ich Sie aus eigener Erfahrung wirklich beruhigen. Anfangs fragte auch ich mich,

CMOS-Sensor (36 x 24 mm) mit 21,10 Megapixel
CMOS-Sensor (36 x 24 mm) mit 21,10 Megapixel
wozu ich die hohen ISO-Bereiche überhaupt gebrauchen könnte. Spätestens auf meiner Reise nach Finnland, im Mai 2009, wurde ich eines besseren belehrt. Nicht das die 1D MKIII nicht auch gute Ergebnisse in hohen ISO-Bereichen liefern würde. Aber wohl fühlte ich mich eigentlich nur bei einem Einsatz bis ISO 1600. Wenn Sie einmal in der Dämmerung auf Braunbären gewartet und diese dann zu Fotografieren versucht haben, dann wissen Sie, dass dies keine ausreichende Empfindlichkeit ist. Das Eingangsbild dieses Artikels habe ich bewusst mit der Aufnahme eines Uhu begonnen, welche ich mit ISO 6400 gemacht habe. Hier zeigt sich die ganze Leistungsfähigkeit der heutigen Technik. Derartige Aufnahmen wären doch vor nur wenigen Jahren undenkbar gewesen. Die nutzbare Empfindlichkeit des Sensors, verbunden mit der fantastischen Auflösung von 21 Megapixeln, birgt wirklich kaum denkbare Potentiale. Gerade wenn man auch gerne einmal ein Bild selbst zu Hause drucken möchte, lernt man dies schnell schätzen. Die Bilder meiner 1D MKIII muss ich für den Druck auf A3+ hoch rechnen. Bei der 5D MKII erübrigt sich dies. Wähle ich Ausschnitte, stelle ich nun oftmals fest, dass diese immer noch wesentlich größer sind als ein ungeschnittenes Bild meiner 1er. Mein Slogan dazu lautet also: "Auflösung ist nicht alles, kann das Leben aber ungemein leichter machen!".

High ISO - Was taugt das Werbeversprechen?

Wie Bereich Sensor bereits geschrieben,verspricht (nicht nur Canon) bei den aktuellen Bodys eine ganze Menge hinsichtlich der Empfindlichkeit der Sensoren. ISO-Werte bis 106.400 !!! lesen sich zwar erschreckend gut, doch was taugen sie wirklich in der Praxis? Nun, meine Reise nach Finnland erwähnte ich bereits. Die Braunbären kommen in der Abend- oder Morgendämmerung. Dann kommt es auf genau diese Verwertbarkeit von hohen Empfindlichkeiten an. Zwar habe ich dort Bilder mit ISO 3200 mit meiner 1D MKIII gemacht, gefallen tun mir die Ergebnisse aber nicht wirklich. Selbst wenn unser Auge noch wirklich gut zurecht kommt, sind bei Sensoren bereits Höchstleistungen gefragt. Als Fotografen wissen Sie das natürlich. Wer hat nicht schon erlebt, wie sich ein Motiv nach Sonnenuntergang ganz wunderbar vor der Kamera präsentiert. Die wenigsten Tiere sitzen lange genug still, um ausreichend lange Verschlusszeiten anwenden zu können. Also heißt es ISO nach oben und somit Verschlusszeit verkürzen.Das Eingansbild dieses Erfahrungsberichtes kann es etwas verdeutlichen. Die Sonne war schon lange verschwunden, als sich dieser junge Uhu vor mir präsentierte. Anstelle ohne Bild von dieser Situation nach Hause zu fahren, dachte ich mir, nimm doch mal die hohen ISO-Werte, dann siehst Du gleich, was das Werbeversprechen taugt. Gedacht, getan! Ich lag auf dem Boden, die 5D MKII war am 500 4.0 auf einem Berlebach Mini im Einsatz. Mit der Einstellung von ISO 6400 (!) bei Offenblende und -1/3 Belichtung kam ich nun immer noch auf eine Verschlusszeit von 1/8s. Gut, das Uhu`s immer wieder mal sehr still sitzen, während sie die Umgebung beobachten. Nur so konnte ich ein Bild machen, mit welchem ich in dieser Qualität nicht wirklich gerechnet habe. Selbstverständlich ist Rauschen klar zu sehen. Selbstverständlich sieht das Bild in der 100%-Ansicht am Bildschirm leicht gruselig aus. Aber wen interessiert das, wenn ich es für einen guten A4 immer noch verwenden kann? Etwas Übung im Umgang mit der EBV und schon haben wir ein sehr brauchbares Ergebnis! Nachstehend habe ich noch ein Bild mit ISO 2000 dargestellt. Zu sehen sind im Bild auch zwei 100%-Ausschnitte. Das Bild liegt hier in A3+ neben mir. Glauben Sie mir, es ist einfach nur toll. Bildrauschen, welches am Bildschirm noch deutlich zu sehen ist, wird man auf dem gedruckten oder belichteten Exemplar kaum erkennen. In den gängigen Foren wird darum viel zu viel Angst verbreitet. Seien Sie mutig, machen Sie Bilder in solche Situationen erst mit höheren ISO-Werten und arbeiten sich dann langsam nach unten. Daheim können Sie dann entscheiden, welche Aufnahme sie verwenden.

5D MKII und high ISO - kein Problem
5D MKII und High ISO - kein Problem

FULL-HD-Video

Videoaufnahme startenKaum eine Funktion hat so viel Diskussionen bei Ihrer Einführung ausgelöst, wie die Möglichkeit mit DSLR-Kameras zu filmen. Die Diskussionen an sich waren richtig und wichtig, viele scheinbare Innovationen puppen sich beim näheren Betrachten als reine "Verkaufshilfen" der Hersteller heraus. Die Videofunktion in den Spiegelreflexkameras jedoch haben sich erstaunlich schnell etabliert. Und schon sind einige anerkannte Werbe- und Filmproduzenten auf diesen Zug aufgesprungen. Die Möglichkeit, FULL-HD-Videos unter Nutzung der geringen Schärfentiefe der großen Sensoren zu erstellen, sind einfach zu verlockend. Mit dem letzten Firmwareupdate ist auch die Videofunktion der 5D MKII ein Stück weit gewachsen. Die notwendigen Aufnahmeformate und Bildwiederholraten sind integriert. Mit der entsprechenden CF.n kommt der Fotografen mit nur einer Taste in die Videoaufnahmebereitschaft, ein zweiter Druck startet die Aufnahme. Unter Verwendung der 5x oder 10xLupe kann die Scharfstellung über das Display zuverlässig vorgenommen werden.

Vergleich der 5x und 10x Lupe
Vergleich der 5x und 10x Lupe
Livebild/ Movie - Menü
Livebild/ Movie - Menü -Einstellung der Videoformate
Die Videos selbst werden im MOV-Dateiformat gespeichert. Der Quicktime-Player von Apple spielt dieses Format ohne Probleme ab. Hat der PC für die Bearbeitung der Bilder noch gut seine Dienste verrichtet, so zeigt uns der Performancehunger der Videobearbeitung nun die Grenzen der Hardware auf.Des Fotografen Leid ist der Volkswirtschaft Freud, mehr gibt dazu kaum zu schreiben. Über die Details der entsprechenden HW-Anforderungen soll an anderer Stelle mehr geschrieben werden.Für das Ruckelfreie Abspielen der Videos reicht mein Intel Core Duo mit 2.13 GHz, 4 GB RAM und Vista Home Premium noch aus.

Videos verarbeiten?

Kaum ist man in den Genuss der DSLR-Filmerei gekommen und hat etwas Blut geleckt, schon verlangt es Einen nach mehr. Einen Workflow für die digitale Bildentwicklung habe ich mir mit der Zeit erarbeitet, viele Tipps von Fotofreunden, insbesondere Thomas Weber sei hier erwähnt, haben mir dabei geholfen. Aber Videos sind nun einmal ein ganz anderes Betätigungsfeld und fordern neben Hard- und Software auch den Fotografen. Einiges habe ich gelesen im www, einige wunderschöne Filmchen konnte ich mir anschauen, aber wie selbst umsetzen? Im Grunde war ich schon immer ein begeisterter Konsument von guten AV-Shows. Auf den internationalen Fotofestivals konnte man da schon einige wunderbare Ergebnisse bestaunen. Gut, dass ich mir aus diesem Grund bereits Wings Platinum 4 von AV Stumpfl zugelegt habe. Die Starter-Version bietet schon einige Feature und kann eben auch die MOV-Dateien, welche die 5D MKII verwendet, verarbeiten. Auf die Schnelle habe ich mal den oben gezeigten Ausschnitt aus einer am Anfang stehenden Show eingebunden. Neben Text und Foto sind hier sowohl Videodateien als auch Audiodaten auf verschiedenen Spuren eingebunden. Ich finde, das Ergebnis kann sich hinsichtlich der technischen Qualität durchaus sehen lassen!

In Wings Platinum 4 können allerlei Medienformate importiert und verarbeitet werden. Dieses Programm, entwickelt für die Erarbeitung und Vorführung von professionellen HDAV-Shows, arbeitet mit der allseits bekannten Timeline und bietet eine große Menge an  Möglichkeiten hinsichtlich Überblendungen, szenegenauen Schnitten,Texteinblendungen, und, und, und. Ein große Stärke liegt in der Ausgabe der Show in verschiedenen Formaten von der selbst laufenden EXE-Datei bis hin zur HD-Ausgabe für BluRay.
Die Videothek in Wings Platinum zeigt ide importierten MOV-Dateien
Die Videothek in Wings Platinum zeigt die importierten MOV-Dateien.
Die Timeline mit dem 5D MKII Video.
Die Timeline mit dem 5D MKII Video.

Update I - Die Sache mit der Mattscheibenhalterung

28. Juli 2010, 21:37 Uhr, NRW. Ich liege auf dem Bauch, die 5D MKII ist am 500er auf dem Berlebach Mini im Einsatz. An der Naheinstellgrenze sitzt ein fast ausgewachsener Uhu (bubo bubo) vor mir. Da es fast dunkel ist, habe ich ISO5000 gewählt und komme so bei Offenblende auf gerade noch 1/15s. Der Uhu hat eine Maus gefangen und natürlich will ich das im Bild festhalten. Er schaut zur Seite, die Maus hat er im Schnabel, ich drücke ab. Dann dreht er den Kopf zu mir, endlich, so ein Bild wollte ich haben, er schaut mich an, ich will abdrücken, aber was ist das? Irgend etwas ist da im Bild, ein kleiner Zweig von dem Busch unter dem ich liege? Nein, ach Du Sch.., der Rahmen, welcher die Mattscheibe hält, scheint nach unten geklappt zu sein. Der Abend ist gelaufen, keine Bilder mehr, ich bin stinksauer! Die Kamera kann ich nicht einmal mehr vom Objektiv lösen, das scheint sich etwas zu verklemmen. Mit einem mulmigen Gefühl fahre ich nach Hause. Also am nächsten Tag nichts wie ab zum CPS nach Willich. Letztlich geht alles gut aus.

- Abgegeben am 29.07.2010, gegen Mittag,
- 08:32 Uhr, 30.07.2010, SMS "Auftrag fertig",
- 12:30 Uhr, 30.07.2010 Abholung, alles wieder iO!

Tja, so kann es gehen mit der lieben Technik. Trotz allem ist und bleibt die 5D MKII eine tolle Kamera, ich möchte sie nicht wieder hergeben.

Update II - Die 5D MKII und Sport?

Das Rennen auf dem Meeresgrund
Duhner Wattrenen - Weltweit einzigartig!

08. August 2010, wir sind in Duhnen (Cuxhaven). Alljährlich findet hier das weltweit einzigartige Pferderennen auf dem Duhner Watt statt. Mit einer Akkreditierung für Amateure ausgestattet war ich nahe genug an der Rennstrecke, um auf lange Brennweiten verzichten zu können. Um flexibel zu sein, hatte ich neben der 1D MKIII und dem 17-40 4.0 die 5D MKII am 70-200 4.0 mit 1,4xTC im Einsatz. Letzlich habe ich zu 95% die 5er genutzt und war erstaunt, dass sie mit den auf mich zu kommenden Galoppern und Trabern so gut zurecht kam. Der AF machte in dieser Hinsicht keine Probleme, bei Mitziehern halten sich die Anfor- derungen an den AF eh in Grenzen. Im Vergleich zu fliegenden Vögeln sind Pferde natürlich deutlich langsamer, nichts desto Trotz hat auch hier der AF vernünftig greifen müssen. In diesem Sporteinsatz hat mich die Kamera jedenfalls nicht enttäuscht!

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